Die erste Generation des Boxster wurde 1996 vorgestellt. Ende 2009 folgte die zweite Generation, bei der der Porsche optisch deutlich muskulöser wurde. Obwohl das gesamte Auto komplett neu entwickelt wurde, fällt vor allem die neu gestaltete Frontpartie ins Auge. Besonders die Scheinwerfer fügen sich viel besser in den aktuellen Porsche-Stil ein und sind nun wirklich „eigenständig“ für die Boxster- und Cayman-Modelle.
Die 987-Baureihe wurde um eine auffällige Leichtbau-Variante erweitert: den Spyder, der vom legendären Porsche 550 Spyder inspiriert ist. Die Gewichtsersparnis wurde vor allem durch leichte Materialien wie Aluminium und Carbon, leichte Schalensitze und ein leichtes Softtop erreicht. Im Innenraum stechen sofort die Türgriffe ins Auge - besser gesagt: die schönen roten Türriemen.
Das Softtop ist nicht nur leichter, sondern auch ein optisches Highlight. Ein Nachteil der Konstruktion ist, dass bei geschlossener Haube Geschwindigkeiten über 200 km/h nicht empfohlen werden. Aber bei solchen Geschwindigkeiten bleiben die Insassen auch trocken, wenn das Dach geöffnet ist...
Der 987 Spyder bei Classic Park ist in vielerlei Hinsicht ein besonderes Exemplar. Zum einen wegen der Farbe: Von den insgesamt 1.944 gefertigten Fahrzeugen sind die meisten in Schwarz, Rot oder Silber ausgeliefert worden. Die Farbe Cremeweiß wurde nur sehr selten bestellt, macht das Fahrzeug aber gerade heute zu einem fantastischen Hingucker, besonders in Kombination mit den schwarzen 19-Zoll-Rädern und den roten Bremssätteln.
Fast die Hälfte aller ausgelieferten Spyders ging in die USA. Dieses Fahrzeug wurde jedoch original in Europa ausgeliefert.
Außerdem ist dieser Spyder mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet, was bei echten Porsche-Liebhabern sehr hoch im Kurs steht. Der Fahrer nimmt auf Clubsport-Sitzen aus Carbon Platz, die mit einer Kombination aus Leder und Alcantara bezogen sind - ein Traum von einem Sportsitz.
Weitere Highlights dieses Fahrzeugs sind Klimaanlage, Navigation, Sportauspuff, Parksensoren, ein Sound-Paket, Bi-Xenon-Scheinwerfer und Bluetooth. Später kamen noch ein Sport-Design-Lenkrad, ein LoJack-Pulsgeber, ein Stinger, ein leichter Getränkehalter auf der Beifahrerseite sowie spezielle Fußmatten in der Interieurfarbe hinzu.
Der Porsche wurde ursprünglich im Jahr 2011 von Porsche Gelderland an den niederländischen Sammler und Händler Peter de Pous neu ausgeliefert. Zunächst wurde der Wagen auf deutsche Kennzeichen zugelassen, mit einem Erstzulassungsdatum vom 13. Januar 2011 - vermutlich aus Gründen der niederländischen BPM-Steuer. Offenbar fand sich schnell ein Käufer, denn bereits am 29. April 2011 wurde der Spyder in den Niederlanden zugelassen. Dieser Eigentümer ist auch als erster Halter in den offiziellen Unterlagen vermerkt.
Seitdem wurde sämtlicher Service ausschließlich von Porsche-Spezialisten durchgeführt, was den hervorragenden Pflegezustand des Fahrzeugs unterstreicht. Zum Spyder gehört eine umfangreiche Dokumentation mit vielen Fotos, Rechnungen, diversen Heften, Handbüchern und Prospekten.
Das Fahrzeug wurde regelmäßig gewartet, ausschließlich durch Porsche-Zentren und -Spezialisten. Die dokumentierten Wartungen im Überblick:
22.03.2013 bei 11.243 km, Wartung bei Car Service Visser, Porsche-Spezialist
12.09.2013 bei 11.907 km, Zwischenwartung bei Porsche Zentrum Leusden
27.03.2015 bei 19.451 km, Wartung inkl. Zündkerzenwechsel bei Porsche Zentrum Leusden
27.07.2017 bei 25.399 km, Zwischenwartung und Austausch der Antriebsriemen bei Porsche Zentrum Gelderland
25.07.2019 bei 27.251 km, Wartung, Zündkerzen- und Antriebsriemenwechsel bei Porsche Zentrum Gelderland
08.09.2022 bei 34.789 km, Zwischenwartung, Kontrolle der Antriebsriemen bei RAP Autotechniek, Porsche-Service
21.04.2023 bei 38.512 km, Zwischenwartung inkl. Zündkerzen- und Antriebsriemenwechsel bei Porsche Zentrum Gelderland
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